Entdecken Sie Puck

Puck ist ein malerisch an der Putziger Bucht gelegener Ort. Er zeichnet sich besonders durch die heilende Wirkung des Meeresklimas, die mit Jod gesättigte Luft, klares Wasser, und schönen Sandstrände aus. Die beschauliche Küstenstadt mit ihren 11.300 Einwohnern ist die Hauptstadt der Nordkaschubei.

Was in Puck sehenswert ist….

Die Pfarrkirche St. Peter- und Paul

Die Pucker Pfarrkirche ist ein gotisches Ziegelbauwerk mit prächtiger Innenausstattung, hauptsächlich im Barockstil und das älteste sowie historisch bedeutenste Bauwerk in Puck. Sie besteht aus Ziegeln und behauenen Granitblöcken und wurde zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert erbaut. Im Innenraum stützen massive Pfeiler das Sterngewölbe ab. Im Hauptschiff fällt die im 17. Jahrhundert gefertigte Kanzel mit einem schönen Baldachin auf. Sehr interessant ist der zweistöckigen Hauptaltar aus dem 18. Jahrhundert sowie das Arkaden-Taufbecken aus dem Ende des 17. Jahrhunderts und die reich verzierten Rokoko-Beichtstühle.

Die Pucker Seebrücke und Jachthafen

Von der Seebrücke haben sie einen wunderschönen Ausblick über das Hafenpanorama bis zur Halbinsel Hel. Die Seebrücke ist ein beliebter Ort für Spaziergänge an deren Ende sich das Restaurant „Bursztynia“ befindet. Direkt an der Seebrücke befindet sich der Jachthafen von Puck. Ausgezeichnete Windbedingungen zum Betreiben von Wassersportarten gewährleisten Seglern, Wind- und Kitesurfern eine optimale Bewegungsfreiheit. Dank dieser optimalen Bedingungen finden hier Wettbewerbe vom Rang einer Europa- und Weltmeisterschaft statt.

Der Marktplatz

Der Marktplatz mit seinen Giebelhäusern aus der Wende des 18. Jahrhunderts und dem backsteinernden Rathaus aus dem 19. Jahrhundert ist ein beliebter Treffpunkt der Einwohner. Hier befinden sich neben kleinen Geschäften zum Einkaufen auch Restaurants und Cafes. Außerdem laden in der Nähe des Marktplatzes das Regionalmuseum Puck (ul. Wałowa 8) und die Überreste einer Deutschritterburg (ul. Zamkowa) zur Besichtigung ein.

Der Fischerhafen – ein Ort mit großer Geschichte

Nach dem Ersten Weltkrieg lag Puck ab 1919 im Polnischen Korridor, der nach dem Versailler Vertrag an Polen abgetreten wurde. Der polnische General Józef Haller vollzog hier am 10. Februar 1920 die Zeremonie der „Vermählung Polens mit dem Meer“. Seitdem wird der Tag in Puck jährlich gefeiert. In der Zwischenkriegszeit war Puck das Hauptquartier der 1918 gegründeten polnischen Kriegsmarine und der einzige polnische Ostseehafen, bevor Gdynia (Gdingen) in den 1920er Jahren zum großen Militärhafen ausgebaut wurde. Derzeit ist der Fischereihafen ein ruhiger Anlegeplatz mit bunten Fischerbooten, einer kleinen Werft und zwei Restaurants.

Feliks-Nowowiejski-Park (ehem. Kurpark)

Entlang der Putziger Bucht lädt der Feliks-Nowowiejski-Park zum Spazieren ein. Mit Blick auf das Meer und einem Eis auf der Hand geht es auf dem als Allee angelegtem Weg immer am Wasser entlang.